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UB Innsbruck: Tirolensien und die 7 Fakultätsbibliotheken

Posted on | June 22, 2006 | 1 Comment

Was macht das online Angebot der Universitätsbibliothek Innsbruck besonders? Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe mir die diversen Dienste angesehen, die auf der Webseite der UB Innsbruck angeboten werden. Die Oberfläche ist durchgängig einheitlich gestaltet (bis auf den Datenbank-Bereich), aber manchmal gar nicht einfach sich zurecht zu finden.

Die unterhalb der Nordkette und direkt am Inn-Ufer gelegene Zentralbibliothek ist eine von 8 Bibliotheksinstituten insgesamt. Sie versorgen den Lehrbetrieb der Universität Innsbruck in den Wissenschaftsgebieten

  • Rechtswissenschaften
  • Bauwesen
  • Theologie
  • Medizin & Biologie
  • Geisteswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Naturwissenschaften

Neben der üblichen Forschungs- und Wissenschaftsliteratur der Fachbereiche sind einige Besonderheiten an / über die UB Innsbruck zu beziehen. Dazu gehören

Die auf den meisten Universitäten im deutsch-sprachigen Raum verfügbare elektronische Zeitschriftendatenbank (UB Regensburg) ist ebenfalls vorhanden, genauso wie eine Vielzahl von CD-ROM- und www-Datenbanken. Ein gut sichtbarer Link führt auf Neuerwerbungen und Testzugänge.

Der digitalisierte Nominalkatalog (1500 – 1988) ist relativ mühsam zu durchsuchen (wie alle solche Produkte), und da die Daten im Gesamtkatalog suchbar sind, wozu die Mühe? Außer einem archivarischen Aspekt ist mir noch die Untersuchung unterschiedlicher Schreibmaschinenschriften als Grund eingefallen. Ebenso werden die Bestände der GEIWI- und EFB-Zeitschriften (Erdwissenschaften) als Listen angeboten – der Klick auf den Button öffnet eine 70- bzw. fast 30-seitige Tabelle in pdf-Format. Umso mehr bietet sich daher für die NutzerInnen der UB Innsbruck an, das breite Schulungsangebot zu nützen. Dieses ist aber nicht online verfügbar (wie beispielsweise an der UB Konstanz).

Die Universitätsbibliothek Innsbruck bietet in Summe kein spektakuläres Feuerwerk an online Features und Innovationen. Der Dienst ist aber maßgeschneidert an die Bedürfnisse der Lehre und bietet mit den vorgestellten Tirol-Schwerpunkten durchaus Sehenswertes.

[Technorati Tags: Bibliothek - - - OPAC]

Comments

One Response to “UB Innsbruck: Tirolensien und die 7 Fakultätsbibliotheken”

  1. Web-Verzeichnisse: obsolete Dienste?
    January 27th, 2010 @ 6:08 am

    [...] Universitätsbibliothek Innsbruck: der neue, große Raum macht sich gut. Trotz der optisch niedrigen Decke bietet der Raum Platz [...]

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