EU-Bibliothek digital konservieren

Die Idee eines ‘European Information Space‘ war Mittelpunkt einer Tagung am 21./22. Juni in Salzburg, die im Zusammenhang mit der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet wurde. Dabei ging es um die Frage, wie das kulturelle Erbe gesammelt, konvertiert, vermittelt und konvertiert werden kann. Die geplante EU-Bibliothek steht damit vor der Herausforderung, Kulturgut nicht nur zu sammeln, sondern auch den BürgerInnen uneingeschränkten Zugang zu multimedialen Inhalten und Dienstleistungen zu gewähren, unabhängig von zeitlichen, räumlichen, sprachlichen oder kulturellen Einschränkungen.

Damit kann nur eine Digitalisierung der Bestände gemeint sein. Die Tagung ‘An Expedition to European Digital Cultural Heritage‘ diskutierte die anstehenden Schwierigkeiten der digitalen Sammlung, des Zugangs und der Konservierung von Kulturgut.

Dabei wurden die Probleme einer Umsetzung sichtbar: hohe Kosten, geringe Haltbarkeit der neuen Medien im Vergleich zu Pergament und Papier, Urheberrechtsfragen und die dynamische Technologieentwicklung.

Ziel der EU-Bibliothek ist es, bis 2008 zwei Millionen Objekte digital zur Verfügung zu stellen, bis 2010 sollen es sechs Millionen Objekte aus Bibliotheken, Museen und Archiven sein.

Mehr dazu in der ORF Futurezone

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