Marketing und Prozessmanagement

Bei der kürzlich über die Bühne gegangenen Ad:Tech Konferenz in New York berieten Marketing-Fachleute und Prozess Manager über das ‘Phänomen’, Marketing-Prozesse dem Prozessdenken zuzuführen.
Konkret heißt das, dass Standards, die schon seit Jahren für die Produktion, die Logistik und die Forschung gelten, nun auch die Marketing-Abteilungen besiedeln werden. Marketing soll transparenter werden, in Bezug auf einen langfristigen ROI.
Gründe für diese Entwicklung sind nicht nur das etablierte Qualitäts- und Prozessdenken in vielen Unternehmen, sondern auch der Kostendruck und die neuen technischen Möglichkeiten im Bereich der Messung, die sich durch das Internet-Marketing ergeben.

Die Weisheit des Prozessmanagements, alles ist Prozess, trifft deshalb auch auf den Bereich des Marketing zu. Marketing ist als Investition (Input) zu verstehen, welches intendierte Wirkungen (Output) entfallten soll. Der Weg dorthin, der Prozess, muss untersucht und verbessert werden, um das Verhältnis der beiden Faktoren zu optimieren. Dabei kommt es auf den Einsatz von Best Practices an, um Lücken, Doppelgleisigkeiten oder Flaschenhälse zu vermeiden. Best Practices heißt aber gleichzeitig, jede/r MitarbeiterIn trägt mit seinem / ihrem Wissen zur Prozessverbesserung bei. Insofern ist Prozessmanagement gleichzeitig Wissensmanagement.

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