Googlephobie, das Internet und die Zukunft der Bibliothek

Google entwickelt sich immer mehr zum Schrecken der Medienbranche, ja sogar zu einem Hass-Objekt Marke Microsoft. In einem sehr interessanten Artikel des New York Magazine beschreibt John Heilemann den Kampf zwischen etablierten Spielern der Content-Industrie und dem Such-Giganten Google auf sehr anschauliche und furchteinflößende Weise.
Der Autor läßt dabei die Geschichte Googles passieren und betrachtet den Wandel vom einstigen Liebkind der Branche zum gefürchteten Monster. Was derzeit die Gerichte in Bezug auf das Google Print Projekt beschäftigt, droht auch auf anderen Ebenen losgetreten zu werden: Musik, Videos, Datenbanken, Rundfunk.

Heilemann entdeckt eine neue Gesellschaftsordnung an unserem Horizont:
So it’s not surprising to find that Schroeder’s take on Google’s incursion into the realm of books is dire in extremis. “Alan Murray wrote a column in the Wall Street Journal that called Google’s business model a new kind of feudalism: The peasants produce the content; Google makes the profits,” she informs me, then ladles on an extra helping of ominous foreboding. “Do we really want one corporation controlling all the content in the world?”
Viel Spaß beim Lesen!

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