MBI Blog

Blog Pause 2014

Posted on | January 2, 2014 | 1 Comment

Nach vielen, vielen Jahren des Publizierens hier auf dem MBI-Blog ist es für mich an der Zeit, eine kleine Pause einzulegen. Ich nehme mir ein gutes Jahr Auszeit von allem, was ich bis jetzt beruflich gemacht habe. Dazu gehört auch dieser Blog. Wer mich trotzdem kontaktieren möchte, kann das gerne über meine Kanäle (bevorzugt email) tun. Die Antwort kann allerdings etwas dauern – denn ich bin unterwegs und entwickle neue Ideen. Und wo kann man das besser tun als auf den Bergen? Wer sich für meine Art der Auszeit interessiert, der findet hier mehr darüber. Vielleicht bis bald und Berg heil!

User ausspähen über das TV-Gerät

Posted on | December 5, 2013 | 1 Comment

Eine “nette” Geschichte über die Praktiken von TV-Hardware Herstellern zur unbeschränkten Datensammlerei liefert dieser Beitrag. Kurzum: LG integriert in sein “smart TV” auch Software, die die Programmwahl und das Nutzerverhalten uneingeschränkt an die Konzernzentrale schickt. Hintergrund ist das “bessere” Schalten von Werbung, individuell auf den Fernsehzuschauer abgestimmt. Nein danke!

DataSheets360 – wer sucht, der findet

Posted on | November 18, 2013 | No Comments

Hier habe ich mal was ganz Spezielles – eine Suchmaschine für elektronische Komponenten. Für den Laien eine nichts-sagende Welt, für den Freak eine wahre Fundgrube an Datenblättern, Manuals und Distributoren. Jede der mittlerweile 70 Millionen (!) erfassten Komponenten ist mit einem pdf-Datenblatt versehen, der kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Seite soll laut den Machern auf bis zu 350 Millionen anwachsen. Preis-Feeds werden auf DataSheets360 von vielen Distributoren ebenfalls angeboten. Definitiv eine Seite für Leute, die wissen, was sie tun!

Link: DataSheets360

E-Mail Marketing [Buchrezension]

Posted on | November 14, 2013 | No Comments

Online-Marketing ist mittlerweile ein dermaßen großes Themengebiet geworden, dass ganze Buchreihen nur zu dem einen oder anderen Teilbereich veröffentlicht werden. Auch wenn es nicht nach der neuesten Internet-Marketing Strategie klingt, hat e-Mail immer noch eine überragende Funktion im Marketing-Mix für Web-Marketer. Diesem Umstand verdankt auch das gerade von René Kulka verfasste Buch “E-Mail-Marketing” seine Lebensberechtigung. E-Mail Marketing ist aktueller denn je.

Das fast 900-Seiten starke Handbuch deckt wahrlich das Thema “e-Mail Marketing” ab. Vom Groben ins Feine, oder von der Strategie zur Umsetzung geht der rote Faden durch das Buch, welches sich besonders auf die erfolgskritischen Faktoren “Ausbau des E-Mail-Verteilers” und “Messen, testen und auswerten” stürzt. Gerade der Aufbau eines erfolgreichen Newsletters – und damit meine ich zunächst eine breite Basis an interessierten Newsletter-Beziehern – ist die erste, riesige Hürde für einen Newsletter-Herausgeber. Die Analyse einer Newsletter-Kampagne entspricht gänzlich meinem Hauptinteresse und war für mich umso spannender zu lesen. Da werde ich sicher den einen oder anderen Tipp bei meinen Kunden ausprobieren.

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Das Buch habe ich nicht komplett gelesen – zu umfangreich ist das Volumen. Aber ich weiss, wie ich es einsetzen werde – als Bestandteil meines  Marketing-Handapparats. Und da hat es einen guten Platz.

Bibliographische Angaben: E-Mail-Marketing: Das umfassende Praxis-Handbuch (mitp Business)

DDOS Angriffe im Web – eine Landkarte

Posted on | November 13, 2013 | No Comments

Ein sehr interessantes Projekt ist “Digital Attack Map”. Wie der Name schon sagt, bietet diese Weltkarte eine Übersicht über Web-Angriffe aller Art, die an einem bestimmten Datum stattfinden. Die Informationen, die die Karte liefert, beziehen sich auf die Art der Angriffe, das Volumen (Bandwith), die Verursacher-Länder und die angegriffenen Länder sowie ein paar sehr exemplarische Beispiele aus der Vergangenheit. Sehr interessant für das Verständnis des Ausmaßes der digitalen Kriegsführung und Cyberkriminalität.

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Link: Digital Attack Map

Bibliotheken in Diensten von Google?

Posted on | November 12, 2013 | No Comments

Google und andere Größen im Web-Geschäft haben derzeit nicht den besten Ruf – zumindest was den Umgang mit Nutzerdaten angeht. Die Tiefe der Profile einzelner User ergibt sich vor allem aus dem weiten Netz, den es Google & Co gelingt, über das gesamte Web zu spannen. Dieses Netz besteht aus einer Vielzahl von Kooperationspartnern, die Nutzerdaten an Google weiterleiten – ob bewußt oder unbewußt. Eine Schätzung vor Jahren lautete, dass Google-Code auf rund der Hälfte aller im Web vorhandenen Seiten eingebettet ist. Ich kann mich leider nicht mehr an die Quelle erinnern, aber diese Dimension blieb mir immer im Gedächtnis.

Da Bibliotheken mit einem relativ guten Ruf beim “Datenschutz” punkten, wäre es interessant zu sehen, wie es mit der Durchdringung von Google-Code auf Bibliothekswebseiten aussieht. Hier das Ergebnis:

1]  wissenschaftliche Bibliotheken in Österreich: 

  • Datengrundlage: die Startseiten der 30 größten wiss. Bibliotheken des Landes
  • auf 41% findet sich Google Code
  • Google Analytics ist weit verbreitet: auf 27% der Webseiten!
  • Google Maps: 2 Bibliotheken
  • Google Fonts: 2 Bibliotheken
  • Google Plus: 1 Bibliothek

2] wissenschaftliche Bibliotheken in Deutschland:

  • Datengrundlage: die Startseiten der dt. wiss. Bibliotheken aus dem Bix-Index (61)
  • auf 34% findet sich Google Code
  • Google Analytics: nur 1 Bibliothek verwendet diese Anwendung
  • Android Apps: 2 Bibliotheken
  • Google Search: 7 Bibliotheken
  • Google Fonts: keine Bibliothek
  • Google Plus Einbindung: 3 Bibliotheken
  • Google Maps: 3 Bibliotheken

Was lässt sich daraus ableiten? Vielleicht zwei Aussagen:

1. auch auf Bibliothekswebseiten ist reichlich, wenn auch nicht überdurchschnittlich, viel Google-Code zu finden.

2. In Österreich scheint das Verständnis für die Folgen Google Analytics weit weniger ausgeprägt zu sein als in Deutschland. Oder anders interpretiert: das Interesse, über Google an Informationen über User zu gelangen, ist weit ausgeprägter als im nördlichen Nachbarland.

Insgesamt könnten Bibliotheken sicher noch das eine oder andere Tun, um ihren Nutzern ein Google-freies Benützen der Bib-Webseiten anzubieten.

Neues Nook GlowLight als Paperwhite Konkurrenz

Posted on | November 11, 2013 | No Comments

Barnes and Noble hat vor Kurzem sein neues eReader Gerät vorgestellt: das verbesserte Nook GlowLight. Die drei größten Vorteile: leichter als das Amazon’ Paperwhite, einzigartiges Perl-Display und der sehr niedrige (US-) Preis von 119 US$.

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Link: Barnes & Noble

Bildhintergrund online entfernen

Posted on | October 31, 2013 | No Comments

Bildbearbeitung ist in Zeit von Web 2.o eine Kleinigkeit. Ein schönes Feature der State-of-the-Art Software ‘Photoshop’ war schon immer das Auslösen von Bildteilen aus dem Gesamtbild. Dabei wurde der Hintergrund transparent gestellt. Ein Web-Angebot macht dies nun auch online möglich: ClippingMagic. Ausprobieren.

Firefox Lightbeam

Posted on | October 30, 2013 | No Comments

Datenschutz im Web ist eine heikle Sache. Da helfen oft schon die einfachsten Maßnahmen. Ein Werkzeug, welches zumindest Bewußtsein schafft, wer denn alles uns im Web beobachtet, liefert nun Mozilla mit dem Firefox-AddOn “Lightbeam”.

Lightbeam ermöglicht eine visuelle Darstellung der Verbindungen zwischen meinen Web-Besuchen und jenen Diensten, die mich ausspionieren. Interessant. TrackerBlock, ebenfalls ein Firefox AddOn, blockiert dann diese Dienste.

Google Car: erfolgreiche Tests

Posted on | October 28, 2013 | No Comments

Google ist ein Technologie-Konzern. Und das beschränkt sich nicht auf Web-Inhalte, sondern auf Telefophone, Computer, Brillen, Datencenter sondern auch auf Fahrzeuge. Das Projekt: Autos, die ohne Zutun der Fahrgäste an ihr Ziel gelangen. Das führerlose Fahrzeug sozusagen. Die vielen Test in den letzten Jahren zeigen, dass das Auto sich schnell weiterentwickelt. Google behauptet, es ist  sicherer im Verkehrsalltag, reduziert Unfälle deutlich (Quelle).

Das Prinzip des selbstgesteuerten Fahrzeugs ist deshalb so interessant, weil die Masse der Unfälle durch den Fahrer verursacht werden – Ablenkungen, Alkohol, Drogen, Schläfrigkeit etc. Allein in den USA fallen damit direkte und indirekte Kosten von 450 Milliarden US$ als Schadenssumme pro Jahr an.

Bitcoins per ATM

Posted on | October 26, 2013 | No Comments

Bitcoins, eine interessante, virtuelle Währung und Bezahlalternative zu Euro, US$ etc., ist um eine Facette reicher: Bitcoins können nur per ATM gekauft und verkauft werden. Der erste dieser Automaten wird demnächst in Vancouver in Betrieb gehen (Quelle).

Bitcoins ist eine Währung, die von Computern generiert wird und über einen ausgeklügelten Mechanismus in ihrer Gesamtmenge auf 21 Millionen Bitcoins beschränkt ist. Auch ist die Rückverfolgbarkeit der Bitcoin-Transaktionen ausgeschlossen, was aber auch zu Geldwäsche und anderen verbotenen Aktivitäten führen kann (siehe Fall “Silk Road”). Dabei wurden unter anderem 144.000 Bitcoins im Gesamtwert von ca. 28 Mio US$ beschlagnahmt (Quelle).

Mobile Usability [Buchrezension]

Posted on | October 12, 2013 | No Comments

Mobile Geräte verwandeln zunehmend unsere Alltagskultur und unseren Umgang mit online verfügbarer Information. Leider ist hier das technische Angebot der Hardware dem Design entsprechend aufgelöster Webseiten noch weit voraus. Daraus resultiert ein oft, bestenfalls, unbefriedigender Umgang mit mobilen Inhalten. Das Frust-Potential ist also hoch, und hier greift Usability-Experte der ersten Stunde, Jakob Nielsen, mit Co-Authorin Raluca Budiu in ihrem Buch “Mobile Usability: Für iPhone, iPad, Android, Kindle” das Thema auf.

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Das Büchlein, welches im MITP Verlag in der deutsch-sprachigen Version gerade erschienen ist, behandelt die Ergebnisse zahlreicher Usability Studien von mobilen Geräten, die Nielsen und Budiu durchgeführt haben. Es ist also keineswegs ein Buch, welches Webdesignern Techniken und schrittweise Konzepte zur Umsetzung von mobilen Webseiten und Apps liefert, sondern Erkenntnisse darüber, welche Interface-Elemente mobile Nutzer bei ihren Aufgaben unterstützen oder überfordern. Dazu gehören die wesentlichsten drei Regeln, die Nielsen gleich zu Beginn beim Namen nennt:

  1. Alle Funktionen, die für die mobile Nutzung nicht relevant sind, streichen.
  2. Texte auf das Notwendige kürzen.
  3. Bedienelemente soweit vergrößern, dass sie ohne Probleme mit den Fingern angetippt werden können.

Diese und weitere wichtige Grundprinzipien werden in mehreren Abschnitten des Buches mit zahlreichen Beispielen, Screenshots und Untersuchungsergebnissen erläutern und analysiert. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die mit der Konzeption (funktional wie visuell) von mobilen Webseiten zu tun haben.

Bibliographische Angaben: Mobile Usability: Für iPhone, iPad, Android, Kindle (mitp Business)

Eye-Tracking leicht gemacht

Posted on | October 11, 2013 | No Comments

Eye-Tracking ist eine Methode, die mir noch aus den “Urzeiten” der Usability-Forschung bekannt war: die Testperson wird an Apparate gehängt, die seine Augenbewegungen auf dem Interface “sichtbar” machen. Diese Technik war schon damals äußerst aufschlussreich und bewährt sich bis heute. Aber diese hat auch ihren Preis, und nicht umsonst finden sich solche “Anlagen” nur in Usability-Labors.

Nun prescht The Eye Tribe mit einer gänzlich neuen Hardware vor und vertreibt ein Eye-Tracking Gerät um 99 US$. Das wird also nicht nur die Usability Forschung und deren Methoden Einsatz umkrempeln (denn nun kann es auch der einzelne Webdesigner), sondern auch viele Produkte und Webdienste werden davon profitieren: die Spiele-Industrie, eEducation, Zutrittsauthorisierung, etc.

Link: The Eye Tribe

Mit Brille fremde Sprachen verstehen

Posted on | October 10, 2013 | No Comments

Ein interessantes Produkt entwickelt die japanische NTT: eine Art Lesebrille, die Text erfassen und in die Sprache des Brillenträgers simultan übersetzt. Diese Brille wird für die olympischen Spiele 2020 in Japan zur Verfügung stehen. Weitere Funktionen sind möglich: Internetrecherchen oder Personenerkennung etwa. Das Rennen um die “intelligente Brille” hat begonnen – Google Glass aufgepasst…

Link: Docomo

Paperscape: Das Universum der wissenschaftlichen Papers

Posted on | September 23, 2013 | No Comments

Ein interessantes Visualisierungsprojekt ist Paperscape. Es beinhaltet eine grafische Aufbereitung von rund 800.000 wissenschaftlichen Papers aus verschiedensten Wissenschaften. Die Arbeiten sind in einem Universum gruppiert und zeigen auch Zitate aus anderen Papers an. Schön gemacht, auch wenn es für die Recherche nicht allzu praktisch ist.

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Link: Paperscape

DripCast: Podcasts unter die Leute bringen

Posted on | September 20, 2013 | No Comments

DripCast ist eine Plattform (derzeit beta), welche sich auf das Marketing von Podcasts spezialisiert hat. Wer also einen Podcast betreibt, sollte sich diese mal anschauen. Hauptfocus der Anwendung ist die Kommunikation und das Einbinden der Zuhörer.

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Link: DripCast

Wibki – relevante Web-Inhalte finden

Posted on | September 19, 2013 | No Comments

Wibki ist ein kostenloses Werkzeug zur Sicherung von Web-Inhalten, aber noch mehr zum Entdecken und Teilen dieser Inhalte. Da es besonders für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets entwickelt wurde, arbeitet es mit einem speziell dafür gestalteten visuellen Bookmarking Werkzeug. Zentral ist hierbei die soziale Komponente: Bookmarks von Freunden sollen zu neuen, relevanten Fundstücken führen.

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Link: Wibki

 

Hublished: Webinar-Plattform

Posted on | August 7, 2013 | No Comments

Für alle, die nach einer geeigneten Plattform für ihre Webinars suchen, könnte in naher Zukunft Hublished interessant sein. Der noch im closed Beta Stadium befindliche Anbieter von Webinar-Funktionen möchte sich als Mittelpunkt von Online-Präsentationen etablieren. D.h., egal ob Slides, Screencasts oder Videos, Hublished will Unternehmen als Webinar-Zentrum dienen. Mehr dazu hier:

 

3D-Scanner Fuel3D

Posted on | August 6, 2013 | No Comments

Neben dem 3D-Printer Markt purzeln auch beim 3D-Scanner die Preise: der Fuel3D gibt es demnächst unter der 1.000 US$ Marke zu erwerben. Fuel3D ist ein Kickstarter-Projekt, das rund ein Zehntel der derzeitigen Scanner-Preise kosten wird. Und die Qualität? Glaubt man der Projekt-Beschreibung auf Kickstarter, so haben wir es mit einem Gerät der Extraklasse zu tun…

Final Day an der Leeds Met

Posted on | July 27, 2013 | 1 Comment

Jetzt ist auch mein langjähriges Forschungsstudium an der Leeds Metropolitan University zu Ende, letzten Donnerstag gab es die feierliche Abschlusszeremonie für Teile des Jahrgangs 2013. Die Leeds Met ist eine riesige Universität, das sieht man schon an der enormen Anzahl der Absolventen. Allein im Rahmen meiner Graduierungsfeier wurden mehrere hundert Studenten mit ihren Bachelor- und Masterdiploma ausgezeichnet. Am selben Tag folgten noch zwei andere Akte. Insgesamt ging so ein Graduierungstag zehn Mal über die Bühne in den letzten zwei Wochen. Man kann es sich also zusammenrechnen.

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Es gilt hier einmal mehr, meinen beratenden Professoren (Directors of Studies) für ihre umfangreiche und intensive Hilfe zu danken, und auch der Leeds Met für ihre äußerst professionelle Arbeit, berufsbegleitenden Doktoratsstudenten das Leben in der Uni zu erleichtern und den Weg durch das Studium zu organisieren. Nun bin ich ein Alumni der Leeds Met, meine Forschung, so hoffe ich, wird bald in der einen oder anderen Form weitergehen: Avatar Identity. Mehr dazu hier.

3D Printing 2014: jetzt erst richtig

Posted on | July 23, 2013 | No Comments

Der 3D Printer Boom ist nicht Spielerei und auch kein Hobby für Tüftler. Er wird die Art und Weise, wie wir produzieren, verändern. 3D Printing ist aber noch kein Massenphänomen. Hauptgrund: Kosten. Auch wenn die günstigeren, qualitativ ansprechenden Geräte irgendwo zwischen 2.000 bis 5.000 US$ liegen, ist das für den “Haushaltsgebrauch” noch zu hoch. Menschen beschäftigen sich damit noch nicht, das ist außerhalb ihrer gedanklichen Reichweite. Laut einem Artikel in Quartz soll sich das 2014 dramatisch ändern, da eine Reihe von Patenten auslaufen, die die Produktion von 3D Printern erheblich verteuert haben. Will heißen: wir dürfen einen dramatischen Verfall der Hardware-Preise erleben. Und damit auch einen enormen Anstieg der Nachfrage…

Dropbox wächst und wächst

Posted on | July 10, 2013 | 1 Comment

Der beliebte Sync-Dienst Dropbox hat in seit November 2012 mehr als 100 Millionen neuer Nutzer dazugewonnen und hält nun bei 175 Mio. Dieser Popularitätsschub mag ein Mitgrund sein, dass sich auch die NSA an Dropbox interessiert. Was ihre User-Base betrifft, so scheint das Prinzip “Synchronisieren statt Speichern” seine Vorteile zu haben.

Ein Mitgrund für die vielen User ist die ständige Innovation. Vor allem das Angebot an Apps ist überwältigend: mehr als 100.000 existieren für die Dropbox-Schnittstelle. Neueste Entwicklungen sind eine Yahoo-Mail-App für Android Geräte. Ich bin gespannt, ob das Cloud-Paradeunternehmen durch die aktuelle Datenschutz-Debatte mehr als nur eine Delle abbekommen wird.

Immersion: Visualisierung von eMail-Nutzung

Posted on | July 9, 2013 | No Comments

Immersion ist eine interessante Anwendung, um das eigene e-Mail Verhalten aufzuzeigen. Man gewährt dieser Anwendung einen Zugang zu seinem Gmail-Account, und schon werden die Meta-Daten (nicht Inhalte!) abgesaugt und in einer Visualisierung zusammengestellt. Äußerst interessant für alle, die sehen möchte, was Gmail schon immer über einen wusste! Hier ein kurzes Video dazu:

Immersion: Beneath the surface from Deepak Jagdish on Vimeo.

Google Suche integriert Daten Ihrer Gmail Kontakte

Posted on | July 4, 2013 | 1 Comment

Erst in einem Versuchsstadium, aber dennoch eine Notiz wert: Google bietet im Rahmen der mobilen Suche einen Service, der die Google Suche und Daten, die mit jenen der eigenen Kontakte assoziiert sind, verschmelzen lässt. Im Klartext: Google erhält Zugriff auf meine Festplatte, saugt diese Daten zentral ab und vermischt sie mit der Suchfunktion, so dass sie für den Anwender leichter zu finden sind. Betroffene Daten sind vor allem Kontaktdaten, e-Mails und alles, was sich als Datei auf dem Laufwerk befindet. Fragt sich aber, wer dies überhaupt noch zulässt …

Google reduziert organische Suchergebnisse

Posted on | July 3, 2013 | 2 Comments

So bewusst ist es mir noch gar nie aufgefallen, gerochen hat man es irgendwie, aber jetzt fallen mir die Schuppen von den Augen, nachdem ich einen interessanten Artikel im Web gelesen habe. Thema: “How Google is Killing Organic Search“. Kurz zusammengefasst: Der Artikel beschreibt, wie der Platz für organische Treffer von Google zunehmend geschmälert wird. Der Monitor eines gewöhnlichen Notebooks wird mit allem ausgefüllt, was ein Google Produkt ist: Google Toolbar, AdWords (oben und rechts), Google Maps, etc. In Summe bekommen Trefferergebnisse noch 13% des verfügbaren Interface-Raumes. Noch spannender wird der obige Artikel, wenn es um lokale Suche geht (hier haben wir es nur mehr mit 7% Verfügbarkeit für organische Treffer zu tun), oder gar um Suche auf mobilen Geräten wie Smartphones, wo auf den ersten Blick gar keine natürlichen Treffer zu sehen sind.

Der Grund für diese Veränderung? Google’s Geschäftsmodell: die Werbung. Entweder die direkte Anzeige von Werbefläche (wofür der Werbende natürlich bezahlen muss) oder Dienste zum Sammeln von Daten über den einzelnen User. Google hat im deutsch-sprachigen Raum einen Anteil an der Suche von über 95%. Bald werden in der Google-Suche nurmehr kostenpflichtige Inhalte zu finden sein. Kostenpflichtig für die Webseiten-Besitzer, versteht sich.

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